Grundschule Behrungen

Schulstart


Informationen zur Schuleingangsphase

Rechtliche Grundlagen

  • Thüringer Schulgesetz, § 5 Abs. 1 und 2 sowie § 53 Abs. 2
  • Thüringer Schulordnung, § 45 Abs. 3 und § 50 Abs. 1
  • Thüringer Förderschulgesetz, § 1 Abs. 2 und 4, § 2 Abs. 1, § 3 Abs. 2
  • Inhalt

    1. Organisatorische Gestaltung des differenzierten, lerngruppenorientierten Unterrichts ab dem Schuljahr 2010/11
    2. Schulärztliche Aufgaben zur veränderten Schuleingangsphase
    3. Schulbeginn in der Schuleingangsphase
    4. Verweildauer in der Schuleingangsphase
    5. Unterricht in der Schuleingangsphase

    1. Organisatorische Gestaltung des differenzierten, lerngruppenorientierten Unterrichts ab dem Schuljahr 2010/11

    Der Schulanfang ist eine der wichtigsten Phasen im Lebensverlauf eines Menschen. Ab dem Schuljahr 2010/11 werden daher die Kinder des ersten und zweiten Schuljahres aus folgenden Überlegungen heraus in 3 Stammgruppen eingeschult und unterrichtet:

    • Die Jahrgangsmischung schafft eine lebensechte und vielfältige Lern- und Sozialsituation, die die Kinder aus unterschiedlichen Lebensbezügen wie Familie, Kindergarten und Spielgruppen kennen.
    • Die Eingewöhnung der Schulneulinge verläuft sanfter und geschützter.
    • Die Kinder lernen durch Übernahme und Weitergabe Regeln des Zusammenlebens und Arbeitens.
    • Den Schülern wird die Möglichkeit gegeben sich weniger abhängig von der Steuerung durch die Lehrerin zu erleben. Kinder können vermehrt die Rolle des Lehrenden übernehmen. Lernprozesse werden zunehmend durch die Gruppe initiiert und gesteuert. Die Lehrerin ist in erster Linie Beobachterin und Organisatorin des Lernens.
    • Die noch weitere Öffnung des Unterrichts ermöglicht einen handlungsorientierten Unterricht, der sich an authentischen Inhalten orientiert und selbstbestimmtes Lernen ermöglicht. Positionen können in einzelnen Lernbereichen variieren, es kommt zu keiner eingefahrenen Rollenverteilung. Jedes Kind kann sich in einem individuellen Bereich als kompetent und erfolgreich erleben.
    • Lernen in heterogenen Gruppen unterstützt das Prinzip der Chancengleichheit. Es bedeutet mehr individuelle und differenzierende Förderung bei gleichzeitiger Entwicklung von Gemeinsamkeiten. Dies sichert zum einen die Unterstützungssysteme für schwächere Schüler und zum anderen der in den Lehrplänen vorgegebenen Kompetenzen.
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    2. Schulärztliche Aufgaben zur veränderten Schuleingangsphase

    Schwerpunkt der schulärztlichen Tätigkeit im Rahmen der Schuleingangsphase ist die Einschulungsuntersuchung, die in der Regel im Frühjahr des Einschulungsjahres durchgeführt wird.

    Die Untersuchung umfasst:

    • das Malen eines Bildes, Nachzeichnen einfacher Formen, Mannzeichnung
    • die Einschätzung des geistigen, motorischen und sprachlichen Entwicklungsstandes
    • die Beobachtung der sozialen Reife und des Verhaltens
    • die Prüfung der Sinnesorgane (Sehschärfe und Hörvermögen)
    • die klinische körperliche Untersuchung
    • die Erhebung des Impfstandes und ggf. eine Impfberatung

    Bei der Untersuchung wird der derzeitige Entwicklungsstand des Kindes festgestellt, eine Aussage zur Schulfähigkeit aus ärztlicher Sicht getroffen und den Eltern in einem persönlichen Gespräch das Ergebnis und die Empfehlungen an die zuständige Grundschule mitgeteilt.

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    3. Schulbeginn in der Schuleingangsphase

    In die Schule kommen alle Kinder, die bis zum 01.08. eines Jahres das 6. Lebensjahr vollendet haben. Ein Kind, das am 30.06. mindestens 5 Jahre alt ist, kann auf Antrag der Eltern und nach einer Entscheidung des Schulleiters im Benehmen mit dem Schularzt in die Schule aufgenommen werden.

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    4. Verweildauer in der Schuleingangsphase

    Die Schuleingangsphase besuchen die Schüler im Regelfall zwei Jahre. Schüler, die in ihrer Entwicklung schon sehr weit sind, können die Schuleingangsphase bereits nach einem Jahr beenden und anschließend in der 3. Klasse lernen. Für Schüler mit Lernschwierigkeiten kann die Schuleingangsphase auf drei Jahre verlängert werden.

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    5. Unterricht in der Schuleingangsphase

    In der Schuleingangsphase sollen möglichst alle Kinder gemeinsam lernen. Um die individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers gewährleisten zu können, kommen auch neue, bisher nicht so häufig verwendete Unterrichtsmethoden zur Anwendung.

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    Für den Inhalt dieser Seite ist die Schulleitung der Grundschule Behrungen verantwortlich.


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